Seite wird geladen...

P@sswärt€r sind nicht schwer

P@sswärt€r sind nicht schwer

Viele Nutzer im Internet nutzen für alle Webseiten, Shoppingseiten, soziale Medien, und anderen Anbieter die gleichen Passwörter. Doch gerade bei Nutzung der gleichen E-Mail Adresse, kann das schnell zum Größten Anzunehmenden Unfall (GAU) im Internet werden. Was Sie dagegen tun können und wie leicht es ist, ein Passwort zu merken erklären wir ihnen in diesem Artikel.

Mir passiert sowas nicht

Sie glauben mir gar nicht, wie häufig ich diese Aussage gehört habe. Doch einmal nicht aufgepasst und schon sind ihre Daten auf einer Phissing Seite gelandet. Phissing ist eine Methode um persönliche Daten (wie Bankinformationen oder Logindaten) abzufangen. Genaueres können Sie dazu hier lesen.

Wenn Sie dann noch die gleichen Daten (E-Mail und Passwort) bei anderen Anbietern nutzen, hat der Angreifer sofort die Kontrolle über ihr digitales Leben ergriffen. Das ist nicht nur ärgerlich sondern kann auch teuer werden, wie in vergangenheit schon viele Unternehmen aber auch Privatpersonen erleben mussten.

Sie sollten niemals im „Irrglauben“ sein, dass ihnen sowas nicht passiert.

Passwörter merken und erstellen

Beliebte Passwörter:

  • 123456789
  • 01052000
  • Wuffi12345

Einfache Zahlenfolgen, Namen des Haustier oder vom Partner. Alles Informationen die man ohne großen Aufwand aus ihrem Sozialen Netzwerk entnehmen kann, oder aus ihrem persönlichen Umfeld. Daher sollten Passwörter niemals Daten beinhalten, die sich aus ihrem Alltag herauskristallisieren lassen. Trinken Sie gerne Kaffee, oder essen gerne Pizza? Dann sollten Sie diese Wörter nicht nehmen. Aber man kann sich eine gute Eselsbrücke für ein gutes Passwort merken:

Nehmen wir die oben genannten Begriffe

IchTrinkeGerneKaffeeZuMeinerPizzaUm7Uhr30

Nehmen wir jetzt die Anfangsbuchstaben eines jeden Wortes, so haben wir folgende Kombination: ITGKZMPU7U3

Jetzt haben Sie schon die Grundlage eines sicheren Passworts.
Ersetzen wir die 3 durch das Sonderzeichen „€“ und machen jeden dritten Buchstaben klein, haben wir ein Bombensicheres Passwort:
ITgKZmPU7u€

Gar nicht so schwer oder? Es wäre eine Kombination, die man im Regelfall so nicht praktiziert, oder besser: Sie erweitern solche Sätze, oder nehmen Begriffe die Sie niemals verwenden würden.

Foto: https://pixabay.com/de/photos/papier-block-schreiben-notiz-3406864/

Bitte keine Notizzettel nutzen! Passwörter
gehören in den Kopf oder in einen digitalen Safe.

Passwörter aufschreiben!?

Da können Sie auch gleich kein Passwort verwenden. Wenn Sie durch ihr Unternehmen ein Passwort zugewiesen bekommen, was Sie nicht ändern dürfen kann es manches mal schwierig sein, dieses zu merken. Aber auch hierbei können Sie die oben genannte Variante nutzen um ein Passwort zu merken.

Foto: https://pixabay.com/de/photos/e-commerce-computer-bargeld-2301933/
Geld hat keiner zu verschenken.

Im Privathaushalt können Einbrecher, oder fremde nicht berechtigte Personen auf Notizzetteln Einblick bekommen und ergattern so sehr schnell Informationen die Sie keiner Person normalerweise anvertrauen.

Stellen Sie sich das ganze noch eine Nummer größer vor:
Im Unternehmen, beispielsweise bei einer Bank, können aufgeschriebene Informationen nicht nur die eigene Bank, sondern auch Klienten schädigen.

Kurze Zeit den Raum verlassen, oder durch eine andere Person abgelenkt und schon sind die Daten mit dem Smartphone abfotografiert.

Ab einer gewissen Anzahl an Passwörtern ist es schlicht nicht mehr Möglich sich diese per Eselsbrücke zu merken. Dafür gibt es jedoch Passwortmanager. Hierbei empfehlen wir jedoch ausschließlich auf OpenSource varianten zurückzugreifen – denn so können Sie sich sicher sein, dass die Informationen nicht weitergeleitet werden (zudem kostet es kein Geld!). Auch wir haben einige Zeit einen eigenen PasswortManager betrieben, diesen jedoch aus Wartungsgründen und der zu großen Konkurrenz eingestellt (siehe auch hier). Eine gute Alternative ist beispielsweise die Software „KeePassXC„.

Mangelndes Wissen

Viele Unternehmen und Privatpersonen ist diese Gefahr gar nicht bekannt. Gerne beraten wir ihr Unternehmen wie Sie ihre IT-Sicherheit und die Sorgfalt der Mitarbeiter erhöhen können. Kontaktieren Sie hierfür unseren Support: support@srv32.de und erfragen Sie ein unverbindliches Angebot.

Hierbei spielt es keine Rolle, ob es ein Exklusivkurs für eine Person oder für eine Gruppe ist.

Unklarheiten und Fragen?

Wir sind gerne für Sie da. Kontaktieren Sie uns mit ihrem Anliegen und wir kümmern uns Zeitnahe um dieses.


Write your comment Here

X